# Kann man WooCommerce-Produkte ohne App nach Shopify importieren?

> Ja, Sie können WooCommerce-Produkte ohne kostenpflichtige App nach Shopify importieren, über eine CSV-Datei. Shopify hat einen eingebauten CSV-Import für Produkte, und WooCommerce kann den Katalog als CSV ausgeben. Der Kern der Arbeit liegt dazwischen: Sie ordnen die Spalten der WooCommerce-CSV den Spalten zu, die Shopify erwartet, also Titel, Beschreibung, Preis, Bestand, Varianten und Bild-URLs. Stimmt diese Zuordnung, läuft der Import ohne App. Danach kümmern Sie sich um Bilder und Weiterleitungen: Die alten Produkt-URLs brauchen eine 301 auf die neuen, sonst geben sie eine 404. WPBuildAI scannt den Shop, exportiert den Katalog und erstellt die Spaltenzuordnung und die URL-Karte für Shopify.

Source: https://wpbuildai.com/de/woocommerce-zu-shopify-csv-export/
By lawrence-arya · 2026-06-29

---
Ja, Sie können WooCommerce-Produkte ohne kostenpflichtige App nach Shopify importieren, über eine CSV-Datei. Der Weg besteht aus zwei eingebauten Funktionen und einem Schritt dazwischen: WooCommerce kann den Katalog als CSV ausgeben, Shopify hat einen eingebauten CSV-Import für Produkte, und in der Mitte ordnen Sie die Spalten einander zu. Genau diese Zuordnung ist der Kern der Arbeit, denn die beiden Systeme benennen ihre Felder unterschiedlich. Stimmt sie, also Titel, Beschreibung, Preis, Bestand, Varianten und Bild-URLs sitzen in den richtigen Spalten, läuft der Import ohne App. Danach kümmern Sie sich um Bilder und Weiterleitungen: Die alten Produkt-URLs brauchen eine 301 auf die neuen, sonst geben sie eine 404. WPBuildAI scannt den Shop, exportiert den Katalog und erstellt die Spaltenzuordnung und die URL-Karte für Shopify.

## Warum es ohne App geht

Der Grund, warum keine App nötig ist, liegt in einem gemeinsamen Format: der CSV-Datei. Eine CSV ist nur eine Tabelle, eine Zeile pro Produkt, eine Spalte pro Feld, und beide Systeme sprechen sie. Apps für die Migration nehmen Ihnen die Zuordnung der Spalten ab und kosten dafür Geld; wenn Sie die Zuordnung selbst machen, brauchen Sie sie nicht. Für einen einmaligen Umzug ist das gut investierte Mühe statt laufender Kosten. Die Frage ist also nicht, ob es ohne App geht, sondern ob Sie die Spaltenzuordnung selbst übernehmen wollen, und das ist mit einer sauberen Vorlage gut machbar.

## Schritt 1: den WooCommerce-Katalog als CSV exportieren

Zuerst holen Sie den Katalog aus WooCommerce heraus. WooCommerce hat einen eingebauten Produkt-Export, der eine CSV mit allen Produkten, Preisen, Beständen und Attributen erzeugt. Haben Sie keinen vollen Zugriff auf das Backend, lässt sich der Katalog auch über die [WordPress REST API](https://developer.wordpress.org/rest-api/) oder von den öffentlichen Produktseiten auslesen. Wichtig ist die Vollständigkeit: Exportieren Sie alle Produkte samt Varianten, nicht nur die einfachen. Der Web Almanac 2024 ([HTTP Archive](https://almanac.httparchive.org/en/2024/)) erinnert daran, wie viele Bilder ein Shop trägt, also achten Sie darauf, dass die Bild-URLs in der CSV stehen.

## Schritt 2: die Spalten auf Shopify zuordnen

Jetzt kommt der eigentliche Schritt: die WooCommerce-CSV in das Format zu bringen, das Shopify erwartet. Shopify hat eine eigene Produkt-CSV mit festen Spaltennamen, etwa Title, Body, Variant Price oder Image Src. Sie ordnen jede WooCommerce-Spalte der passenden Shopify-Spalte zu und benennen sie um. Hier entstehen die meisten Fehler, deshalb arbeiten Sie mit der offiziellen Shopify-Vorlage als Ziel und füllen sie Spalte für Spalte. Diese Zuordnung ist dieselbe Logik wie beim [Zuordnen der Produkt-URLs](/map-product-urls-from-woocommerce-to-shopify-fast/): Es geht darum, dass jedes Feld am richtigen Platz landet, damit der Import ohne Nacharbeit durchläuft.

## Bilder und Varianten

Zwei Dinge stolpern beim CSV-Import besonders oft: Bilder und Varianten. Bilder werden in der CSV als URL angegeben, also müssen die Bild-Adressen erreichbar sein, wenn Shopify sie zieht; liegen sie noch auf dem alten Server, der später abgeschaltet wird, fehlen die Bilder. Varianten, etwa Größe und Farbe, folgen in der Shopify-CSV einem eigenen Muster mit mehreren Zeilen pro Produkt, das anders ist als in WooCommerce. Prüfen Sie nach dem Import beides: ob jedes Produkt seine Bilder hat und ob die Varianten mit den richtigen Preisen und Beständen ankamen. Diese Kontrolle erspart später böse Überraschungen im Live-Shop.

## Die alten Produkt-URLs weiterleiten

Der Import bringt die Produkte nach Shopify, aber nicht ihre alten Adressen. Shopify legt Produkte unter eigenen Pfaden ab, also ändern sich die URLs, und jede alte Produkt-URL braucht eine 301 auf die neue, sonst gibt sie eine 404 und verliert ihre Position, wie der Leitfaden zum [Website-Umzug mit URL-Änderungen](https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/site-move-with-url-changes) und die [Dokumentation zu Weiterleitungen](https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/301-redirects) erklären. Leiten Sie nicht alles auf die Startseite, das liest Google als Soft-404. Die Weiterleitungskarte ist der SEO-Teil des Umzugs, und ihre Dauer hängt an der Zahl der URLs, wie in [wie lange der Umzug nach Shopify dauert](/de/wie-lange-dauert-umzug-wordpress-shopify/).

## Wo eine App doch sinnvoll sein kann

Ehrlich bleibt: Ohne App geht es, aber nicht immer ist es der beste Weg. Bei einem sehr großen Katalog mit komplexen Varianten, vielen Sonderfeldern oder einer laufenden Synchronisierung zwischen beiden Systemen kann eine App Zeit sparen, weil sie die Zuordnung automatisiert und Bilder selbst überträgt. Auch wer den Umzug regelmäßig oder für viele Shops macht, fährt mit einem Werkzeug oft besser. Für den einmaligen Umzug eines normalen Shops aber ist der CSV-Weg ohne App völlig ausreichend. Es ist eine Abwägung zwischen einmaliger Mühe und laufenden Kosten, keine Frage des Könnens.

## Schritt für Schritt

1. **Katalog als CSV exportieren** aus WooCommerce, samt Varianten.
2. **Bild-URLs prüfen**, dass sie in der CSV stehen und erreichbar sind.
3. **Spalten zuordnen** auf die Shopify-Vorlage, Feld für Feld.
4. **In Shopify importieren** über den eingebauten CSV-Import.
5. **Bilder und Varianten prüfen** nach dem Import.
6. **Alte Produkt-URLs** mit 301 weiterleiten und Sitemap einreichen.

## Beispiel: ein Katalog ohne App umgezogen

Nehmen wir einen Shop mit 400 Produkten, der ohne App nach Shopify umzieht. Der Katalog wird aus WooCommerce als CSV exportiert, mit Preisen, Beständen, Varianten und Bild-URLs. Die Spalten werden auf die Shopify-Vorlage gemappt: Title, Body, Variant Price, Image Src und die übrigen Felder an ihren Platz. Die CSV läuft durch den eingebauten Import, ohne App. Nach dem Import wird stichprobenartig geprüft, ob Bilder und Varianten stimmen, sie tun es. Zuletzt werden die alten Produkt-URLs per 301 auf die neuen Shopify-Pfade geleitet und die Sitemap eingereicht. Der Umzug gelingt ohne App und ohne laufende Kosten, nur mit der einmaligen Arbeit an der Zuordnung.

## Häufige Fehler

- Nur einfache Produkte exportieren und die Varianten vergessen.
- Bild-URLs auslassen oder den alten Server zu früh abschalten.
- Spalten falsch zuordnen, sodass der Import abbricht oder Felder leer bleiben.
- Die alten Produkt-URLs ohne 301 lassen und 404 erzeugen.
- Alles auf die Startseite leiten statt auf das jeweilige Produkt.

## Was Sie mitnehmen sollten

Ja, Sie können WooCommerce-Produkte ohne App nach Shopify importieren, über eine CSV: WooCommerce exportiert den Katalog, Shopify importiert ihn, und dazwischen ordnen Sie die Spalten zu. Diese Zuordnung ist die eigentliche Arbeit, also nutzen Sie die Shopify-Vorlage als Ziel und füllen sie Feld für Feld. Prüfen Sie nach dem Import Bilder und Varianten, und leiten Sie die alten Produkt-URLs per 301 auf die neuen, nie alles auf die Startseite. Bei sehr großen oder komplexen Katalogen kann eine App Zeit sparen, für den einmaligen Umzug reicht der CSV-Weg. WPBuildAI scannt den Shop, exportiert den Katalog und erstellt die Spaltenzuordnung und die URL-Karte für Shopify. Senden Sie Ihre Shop-Adresse für eine kostenlose Analyse.

Nicht verbunden mit WordPress, Lovable, Webflow, Shopify, Wix oder Squarespace.