Sie exportieren die WordPress-Mediathek mit Ordnerstruktur auf drei Wegen: per FTP über den Ordner wp-content/uploads, über die REST-API, oder per Frontend-Crawl. Wichtig ist dabei ein Detail: WordPress legt die Dateien nach Jahr und Monat ab (uploads/2024/06/), was technisch sauber ist, für einen Import in ein neues CMS aber oft unpraktisch, weil die Ordner nichts darüber sagen, wozu ein Bild gehört. Ein Crawl liest stattdessen, wo jedes Bild verwendet wird, und exportiert die Bilder geordnet, samt Alt-Text. Behalten Sie beim Umzug die Bild-URLs oder leiten Sie sie per 301 um, damit die Bildersuche erhalten bleibt. WPBuildAI crawlt die Site und liefert die Bilder mit Alt-Text, sauber gegliedert für den nächsten Import.
Wie WordPress die Mediathek ablegt
Zuerst lohnt der Blick darauf, wie WordPress Bilder speichert. Alle Uploads landen im Ordner wp-content/uploads, unterteilt nach Jahr und Monat. Das ist eine zeitliche Ordnung, keine inhaltliche: Sie sehen, wann ein Bild hochgeladen wurde, aber nicht, auf welcher Seite es steht. Dazu kommt, dass WordPress pro Upload mehrere Größen erzeugt (Vorschau, mittel, groß), sodass im Ordner weit mehr Dateien liegen als echte Bilder. Für ein reines Backup reicht dieser Ordner, für einen geordneten Import in ein neues System ist er aber unübersichtlich.
Drei Wege zum Export
- FTP. Holen Sie wp-content/uploads: Sie bekommen alle Dateien, aber ohne Alt-Text und ohne die Zuordnung zur Seite.
- REST-API. Die WordPress REST API listet die Medien mit ihren Angaben als strukturierte Daten.
- Frontend-Crawl. Ein Crawl lädt die angezeigten Bilder mit Alt-Text, ohne FTP, wie beim Extrahieren aller Bilder einer Website.
Für einen sauberen Import sind API oder Crawl im Vorteil, weil sie jedes Bild mit seinem Alt-Text und seiner Seite verknüpfen.
Nach Verwendung statt nach Datum ordnen
Der eigentliche Wunsch hinter “mit Ordnerstruktur” ist meist eine inhaltliche Ordnung. Statt uploads/2024/06/ wollen Sie wissen, welches Bild zu welcher Seite gehört, damit der Import ins neue CMS sauber läuft. Ein Crawl liefert genau das: Er liest die Seiten und ordnet die Bilder danach, wo sie verwendet werden. So wird aus einem Datumschaos eine nachvollziehbare Struktur. Konkret heißt das: Sie finden jedes Bild bei seiner Seite wieder, statt in tausenden Dateien nach Monat zu suchen.
Der Alt-Text muss mit
Der Alt-Text ist die am häufigsten vergessene und für die Suche wertvollste Angabe. Er beschreibt das Bild für die Bildersuche und die Barrierefreiheit, und er steht in der Datenbank, nicht in der Bilddatei. Ein reiner FTP-Download lässt ihn deshalb zurück. Holen Sie ihn mit den Bildern über die API oder den Crawl, und importieren Sie ihn in die neue Plattform. Ohne Alt-Text starten Ihre Bilder stumm und verlieren ihre Sichtbarkeit in der Bildersuche. Der Web Almanac 2024 (HTTP Archive) zeigt zudem, wie sehr Bilder das Seitengewicht prägen, weshalb sich auch saubere, passend große Dateien lohnen, ein Faktor für die Core Web Vitals.
Bilder beim CMS-Import behalten
Auch Bilder haben URLs, und diese URLs können in der Bildersuche ranken. Ändert der Umzug die Bildadressen ohne Weiterleitung, geht dieser Verkehr verloren, genau wie bei Seiten, gemäß Googles Leitfaden zum Websiteumzug mit URL-Änderungen. Behalten Sie die Bild-URLs daher, wo es geht, oder leiten Sie sie per 301 um, mit derselben Methode wie bei Seiten. So bleibt die Bildersuche erhalten, und der gesamte Umzug verläuft ohne Verluste, wie in von WordPress wechseln ohne SEO-Verlust beschrieben.
Schritt für Schritt
- Erfassen Sie die angezeigten Bilder und ihre URLs.
- Wählen Sie den Weg: FTP, REST-API oder Frontend-Crawl.
- Laden Sie die Originale mit Alt-Text, nach Verwendung geordnet.
- Importieren Sie in die neue Plattform, samt Alt-Text.
- Behalten Sie die Bild-URLs, wo es geht, sonst 301.
- Prüfen Sie, ob die Bilder auf den neuen Seiten erscheinen.
Beispiel: eine unübersichtliche Mediathek
Nehmen wir eine Site, deren Ordner uploads über Jahre auf zehntausende Dateien angewachsen ist, mit allen Größen durcheinander. Statt diesen Ordner per FTP zu kopieren, crawlt ein Crawler das Frontend: Er sichert die tatsächlich verwendeten Bilder, jeweils mit Alt-Text, und ordnet sie nach der Seite, auf der sie stehen. Aus dem Datumschaos wird eine nach Inhalt gegliederte Sammlung. Beim Import ins neue CMS landet jedes Bild bei seiner Seite, die Alt-Texte kommen mit, und die Bild-URLs bleiben erhalten oder werden per 301 umgeleitet. Die Mediathek ist nun nicht nur gesichert, sondern auch nutzbar.
Häufige Fehler
- Den Ordner uploads per FTP kopieren und den Alt-Text zurücklassen.
- Alle erzeugten Größen statt der Originale exportieren.
- Die zeitliche Ordnung übernehmen, statt nach Verwendung zu gliedern.
- Die Bild-URLs ohne Weiterleitung ändern und die Bildersuche verlieren.
- Nach dem Import nicht prüfen, ob die Bilder auf den Seiten erscheinen.
Das Wichtigste zum Schluss
Sie exportieren die WordPress-Mediathek mit Ordnerstruktur per FTP, über die REST-API oder per Frontend-Crawl. WordPress ordnet nach Jahr und Monat, was für einen Import unpraktisch ist; ein Crawl ordnet stattdessen nach Verwendung und nimmt den Alt-Text mit. Holen Sie die Originale, nicht die vielen Größen, behalten oder 301-weiterleiten Sie die Bild-URLs, und importieren Sie den Alt-Text mit. So wird aus dem uploads-Chaos eine saubere, nutzbare Sammlung, und die Bildersuche bleibt erhalten. WPBuildAI crawlt die Site und liefert die Bilder mit Alt-Text, sauber gegliedert für den nächsten Import. Senden Sie Ihre Website-URL für eine kostenlose Analyse.
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